Naturschutz-Team Gütersloh e.V.

Die gute Adresse in Sachen Natur

Der erste Storch ist zurück

Erster Storch ist ins Naturschutzgebiet „Große Wiese“ zurückgekehrt.

 
Damit ist die Rückkehr in diesem Jahr außergewöhnlich früh. In den letzten Jahren lag die Rückkehr immer zwischen dem 20. und 23. Februar. Der männliche Storch kehrt immer zuerst zum Horst zurück, um den Nistplatz gegen Mitbewerber zu sichern.

Allerdings handelt es sich in diesem Falle nicht um den zum Nest gehörenden männlichen Storch, denn er trägt keinen Ring am rechten Bein. Somit könnte es sich um ein fremdes Männchen oder um das unberingte Weibchen handeln, was wiederum ungewöhnlich wäre. Im Februar 2017 hatten Mitglieder des Naturschutz-Teams die beiden Horste saniert.

Störche tragen während der Brut- und Aufzuchtzeit immer wieder Nistmaterial zum Nest. Besonders beliebt scheinen auch Plastikteile zu sein, die sie in den Wiesen finden. Diese Folienteile führen in Verbindung mit Kotresten und den unverdaulichen Gewöllen, die von den Störchen ausgewürgt werden, zu einer starken Verdichtung des Nestbodens und können bei Regenperioden zur großen Gefahr für die Jungen werden, da das Wasser sich im Nest staut und die Jungen dann schnell auskühlen. Die Störche würden das Nest überbauen, was dann aber zur Erhöhung der Windlast und Gefahr für den Trägermast würde.

Die Naturfreunde sind auf die weitere Entwicklung am Storchenhorst gespannt. In den letzten Tagen herrschten im Überwinterungsgebiet Spanien starke Stürme. Möglicherweise ist der heimgekehrte Storch diesen Unwettern ausgewichen und hat den Starkwind in der Höhe ausgenutzt und sich so vorzeitig ins Brutgebiet zurücktragen lassen.


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Der Wanderfalke ( Falco peregrinus )

Unser Foto zeigt den Kopf eines flüggen Jungfalken, der im Brutkasten am Windkraftturm an der Gütersloher Autobahnraststätte geschlüpft ist.

Wenn tagaktive Vögel,  so dominierende Augen haben wie dieser junge Wanderfalke, kann man ermessen, welche Bedeutung sie für seine Lebensweise haben. Wissenschaftler haben festgestellt, das Falken achtmal besser sehen können als wir Menschen. Das zeitliche Auflösungsvermögen, d.h. wieviel  Bilder sie pro Sekunde sehen können, übertrifft das von uns Menschen weit . Die Sehzellendichte ist achtmal höher als bei uns Menschen. Das Falkenauge deckt einen Sehbereich von bis zu 150° ab. Davon überschneiden sich die Gesichtswinkel auf 35° bis 50°, sozusagen Weitwinkel- und Teleobjektiv in einem, zwischen denen das Gehirn hin- und herschalten kann, sofern nicht sogar das Nahe und das Weite gleichzeitig wahrgenommen werden kann.

Quelle : Falken - Edle Jäger der Lüfte   BLV Buchverlag

                

 


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Falken werden zum Streitobjekt

"Neue Westfälische" vom 18. November 2017

Windrad am Brockweg: Die Untere Naturschutzbehörde beim Kreis Gütersloh betrachtet den Brutkasten in 60 Meter Höhe mit Skepsis.


Presse - "Neue Westfälische"

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LIVE-CAM: Horst 1
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Löwenzahn

 

Gewöhnlicher Löwenzahn © D. Schlink

 

Gewöhnlicher Löwenzahn

Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Gattung: Löwenzahn (Taraxacum)
Sektion: Gewöhnlicher Löwenzahn
Wissenschaftlicher Name:
Taraxacum sect. Ruderalia

(Kirschner)

 

Buchfink

 

Buchfink © U. Schürmann

 

Buchfink (Fringilla coelebs)

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Edelfinken (Fringilla)
Art: Buchfink
Wissenschaftlicher Name:
Fringilla coelebs

(Linnaeus, 1758)

 

Fasan

 

Fasan © F. Thiesbrummel

 

Fasan

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Edelfasanen (Phasianus)
Art: Fasan
- -
Wissenschaftlicher Name:
Phasianus colchicus

(Linnaeus, 1758)

 

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